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Tag des Sächsischen Karateka 2026 in Meißen

Gespeichert von Doris am

Fortbildungsveranstaltung des Sächsischen Karatebund e.V.

Am 31. Januar 2026 wurde Meißen erneut zum Treffpunkt der sächsischen Karatewelt. Rund 400 Karateka aller Altersklassen kamen zum „Tag des Sächsischen Karateka“ zusammen – einer Fortbildungs- und Begegnungsveranstaltung des Sächsischen Karatebundes (SKB), organisiert vom SKB und ausgerichtet vom SEI-WA-KAI Meißen.

Bereits am Vormittag startete ein vielseitiges Programm aus Theorie- und Praxiseinheiten. Athletinnen und Athleten nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen zu erweitern, neue Impulse für das eigene Training zu gewinnen und über den Tellerrand der eigenen Stilrichtung hinauszuschauen. Auch Trainerinnen und Trainer konnten wertvolle Inhalte für ihre Vereinsarbeit vertiefen und neue Anregungen mitnehmen.

Karate in seiner Vielfalt – und seiner Einheit

Eine besondere Stärke dieses Tages war die Vielfalt der vertretenen Stilrichtungen. Shodokan, Goju-Ryu, Goju-Kai, Wado-Ryu – um nur einige zu nennen – standen ebenso auf dem Trainingsplan wie ergänzende Angebote etwa Qi Gong oder Yoga. Jede Stilrichtung bringt ihre eigenen Schwerpunkte, Bewegungsprinzipien und Trainingsphilosophien mit. Diese Unterschiede waren spürbar und bereichernd zugleich.

Und doch wurde an diesem Tag deutlich: Bei aller Vielfalt verbindet uns ein gemeinsamer Kern – die Werte des Karate. Respekt, Disziplin, Achtsamkeit, gegenseitige Unterstützung und der Wille zur persönlichen Weiterentwicklung sind stilübergreifend das Fundament unseres Handelns. Genau dieses Miteinander macht Karate in Sachsen so lebendig und verbindend.

Auch in den Theorieeinheiten wurde ein breites Spektrum angeboten: Themen wie Ernährung, Erste Hilfe oder Regeneration rundeten das Programm ab und unterstrichen, dass Karate weit mehr ist als Techniktraining – es ist eine ganzheitliche Schule für Körper und Geist.

Unser Verein mittendrin

Unser Verein war mit 7 Kindern und 6 Erwachsenen vertreten. Für unsere jungen Karateka war es eine spannende Erfahrung, in großen Gruppen zu trainieren, neue Trainer kennenzulernen und Einblicke in andere Stilrichtungen zu erhalten. Auch für die Erwachsenen bot der Tag zahlreiche neue Perspektiven und fachliche Impulse.

Besonders stolz sind wir darauf, dass unser Cheftrainer Raik Richter, der zugleich Präsident des Sächsischen Karatebundes ist, die Moderation der Veranstaltung übernahm und durch das abwechslungsreiche Tagesprogramm führte. Mit viel Engagement und Herzblut trug er dazu bei, dass der Tag strukturiert, informativ und zugleich herzlich gestaltet wurde.

Gemeinschaft, Austausch und Begeisterung

Neben Training und Weiterbildung kam auch das Miteinander nicht zu kurz. Während die Erwachsenen sich intensiv austauschten und neue Kontakte knüpften oder bestehende vertieften, wartete auf die Kinder ein besonderes Highlight: Zum Abschluss der Veranstaltung sorgten Hüpfburgen und Kinderdisco für strahlende Gesichter und ausgelassene Stimmung.

Auch befreundete Vereine – darunter bekannte Gesichter aus dem Umfeld von Kenbukan – waren vor Ort. Das Wiedersehen, die Gespräche am Rand der Trainingsflächen und der gemeinsame Austausch machten einmal mehr deutlich, wie wichtig solche Veranstaltungen für den Zusammenhalt innerhalb der Karategemeinschaft sind.

Ein gelungener Tag

Am Ende dieses intensiven Tages gingen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit neuen Eindrücken, erweitertem Wissen und frischer Motivation nach Hause. Neue Kontakte wurden geknüpft, alte Freundschaften aufgefrischt und vertieft.

Der „Tag des Sächsischen Karateka“ hat erneut gezeigt, wie vielfältig, engagiert und gemeinschaftlich Karate in Sachsen gelebt wird – über Stilrichtungen und Vereinsgrenzen hinweg.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!