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Internationaler JKF Goju-Kai Lehrgang – Elina berichtet

Gespeichert von Doris am

Am 27. und 28. Juni 2026 fand in Neutraubling der Internationale JKF Goju-Kai Goju-Ryu Lehrgang statt. Mehr als 100 Karateka aus verschiedenen Vereinen kamen zusammen, um ein intensives Trainingswochenende miteinander zu verbringen.

Auch Karateka des Kenbukan Freital e.V. waren wieder dabei. Bei hochsommerlichen Temperaturen standen unter anderem Kata, Bunkai, Kihon Kumite und Selbstverteidigung auf dem Programm. Neben vielen Trainingsstunden gehörten aber auch gemeinsame Erlebnisse, Spiel, Spaß und die traditionelle Lehrgangsparty zu diesem besonderen Wochenende.

Einen ausführlichen Bericht über den Lehrgang, die Trainer und die einzelnen Trainingseinheiten findet ihr auf der Webseite des Kenbukan Neutraubling:
Internationaler JKF Goju-Kai Goju-Ryu Lehrgang – Kenbukan Neutraubling


Doch wie erlebt eigentlich eine junge Karateka solch einen großen internationalen Lehrgang?

Elina Richter, 10 Jahre, war mit unserem Freitaler Verein dabei und hat das Wochenende aus ihrer ganz persönlichen Sicht aufgeschrieben.

Freitag

Heute war es super aufregend. Wir (Freitaler Verein) sind mit dem Auto nach Neutraubling gefahren. Dort angekommen, haben wir erst mal die Betten gemacht. Letztes Jahr war ich auch schon dabei, deswegen kannte ich mich schon aus.

Heute war noch kein Training. Dann, nach vielen Erkundungsstunden und Spielstunden, sind wir schlafen gegangen.

Samstag

Heute mussten wir früh aufstehen. Ich war aber noch sehr müde. Als wir dann endlich alle wach und angekleidet waren, gab es Frühstück. Nach dem Frühstück sind wir zur Turnhalle gelaufen.

Als wir dort ankamen, stellten wir unsere Taschen ab und dann begann das Training. Wir machten 1 Stunde Erwärmung, danach machten wir 1 Stunde Sanchin und noch 1 Stunde Training. Nach diesen 3 Stunden hatten wir Mittagspause. Ich war erschöpft von dem ganzen Training.

In der Mittagspause aßen wir Mittag und spielten. Nach der Mittagspause gingen wir wieder zur Turnhalle. Als wir unsere Taschen abstellen wollten, ging auf einmal der Feueralarm an.

Alle gingen schnell aus der Halle und sogar die Feuerwehr kam. Doch die Feuerwehr hat alles abgeguckt und festgestellt, dass gar kein Feuer da war. Irgendjemand hat den Feueralarm gedrückt. (Ich vermutete, dass jemand keine Lust auf Karate hatte.) Denn wir mussten eine halbe Stunde warten – natürlich in der heißen Sonne bei 40 Grad mit langem Karateanzug.

Als wir dann wieder in die Halle durften, gab es eine Überraschung: Wir durften alle ein Eis.

Dann hatten wir noch mal 3 Stunden Bunkai-Training. Abends war dann Lehrgangsparty. Nach der Party gingen wir schlafen.

Sonntag

Heute mussten wir wieder früh aufstehen und frühstücken. Auf dem Weg zur Turnhalle quatschten wir.

Wir machten Erwärmung. (Ich wäre fast in Ohnmacht gefallen, weil es bei der Erwärmung so heiß in der Halle war.) Danach hatten wir noch mal Training und gleichzeitig Unterricht, weil der eine Karatelehrer Englisch gesprochen hat.

Dann war endlich Mittagspause und wir aßen Mittag und spielten Fußball. Nach der Mittagspause hatten wir noch mal 3 Stunden Training.

Als das Training zu Ende war, fuhren wir nach Hause.

Es war ein toller Lehrgang.

Elina Richter, 10 Jahre – Kenbukan Freital e.V.